Wirkung & Vorteile

Der Vorteil von EMS liegt in der enormen Stimulierung der schnell zuckenden Muskelfasern, die besonders stark am Muskelaufbau und der Erzeugung von Schnellkraft beteiligt sind. Beim klassischen Krafttraining werden diese erst gegen Ende eines Satzes einbezogen, bei entsprechend hohen Intensitäten. Dabei entstehen große Belastungen für Gelenke und Bänder, die beim EMS-Training aufgrund nicht benötigter Zusatzlasten fast komplett ausbleiben. Daher spricht man auch von der „sanften Methode“, obwohl EMS-Training intensiver auf die Muskeln wirken kann und oft sehr anstrengend ist. Man kann mit EMS sogar über den Punkt des Muskelversagens hinaus trainieren.

Die Belastung für Herz und Kreislauf fällt bei EMS-Training deutlich geringer aus, als beim herkömmlichen Krafttraining: Während bei Letzterem ein ständiges Auf und Ab der Puls- und Blutdruckkurve (mit Blutdruckspitzen von bis zu 300mmHg) zu beobachten ist, bleiben die Werte beim EMS-Training weitgehend konstant und relativ niedrig.

Gleichzeitig ist, aufgrund der großen Zahl beteiligter Muskeln, beim EMS-Training auch eine enorme Verbesserungen der Ausdauer möglich.

Studien der Spezialklinik Bad Oeynhausen an Herzpatienten zeigen, dass EMS auch als Trainingsform für Personen mit eingeschränkter Belastbarkeit ideal geeignet ist. Der größte Vorteil ist allerdings die unerreichte Effizienz der Methode: 15 bis 20 Minuten intensives EMS-Training pro Woche können schon ausreichen, um ähnliche Effekte zu erzielen, wie sonst mit mehrstündigem Training!